Giraffenhälse und Telegraphenstangen
Anfangs des Kapitel wussten die Freunde am Tanganikasee nicht, dass die Welt im Kriegszustand war.
Es wird wieder mal von den Gedanken der Arbeiter erzählt. Unterhaltungen gibt es keine...nur ein paar knappe Sätze. Mittlerweile fühlen sich die Drei schuldig. Obwohl sie keine Schuldtat begangen haben, Rüter bezeichnet sich als "Sklavenhalter, Nutzniesser von Prostitution und Ehebruch"
Das afrikanische Volk hat mächtig Einfluss auf die Männer. Rüter hat auch schon bemerkt, dass das nicht "seine" Werft ist und nicht "sein" Schiff und "seine" Arbeiter nur unter dem Befehl der Soldaten arbeiten.
Tellmann hat sich im laufe der Zeit einen kleinen Garten angebaut, wo er verschiedenes Gemüse anpflanzen kann. Er geht oft mit seiner Leopardin in die Steppe um zu "Jagen". Doch er schiesst nicht gerne, er beobachtet, während er auf einem Termitenhügel sitzt die Natur und denkt nach. In Gedanken schreibt er seiner Frau immer lange Briefe über die Tiere und das afrikanische Leben, doch in der Realität kommen ihm die Worte nicht mehr in den Kopf und so schreibt er nur kurze Briefe mit knappen Aussagen.
Doch als er zurück in das Dorf kam wimmelte es dort von deutschen Marinesoldaten. Auch in Afrika war der Krieg ausgebrochen.
Das Kapitel ist wie immer sehr detailliert beschrieben und die Gedanken der Einzelnen kommen sehr gut zum Ausdruck. Obwohl man weiss, dass der Krieg ausgebrochen ist, scheint man es eine Art wie zu vergessen und ein letztes Mal "friedliche Zeiten" zu lesen. Ich denke erst ab diesem Kapitel beginnt die eigentliche Handlung.
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