Im Epizentrum menschlicher Zivilisation
Es handelt sich wieder um Spicer Simson und seine Frau Amy. Seit sie nach Afrika gezogen waren, hatte sich in London einiges verändert. Jetzt gab es in London genau 266 Kinos wie das Buch schreibt. Von zweien, dem Windmill Theatre und dem Electric Cinema, wurde er Stammgast. In London trat er Dienst an der HMS Harrier, einem Schiff der Küstenwache.
Wenig Zeit später begegnete Amy einer Jugendfreundin von ihr, deren Ehemann sie Spicer vorstellte. Ausnahmsweise verstanden sich die Ehepaare blendent. Sie gingen zusammen ins Kino, spazierten miteinander in Hyde Park oder verbrachten ganze Nachmittage im Kaffehaus.
Eines Tages sahen sie einige Frauen, die prompt von einigen Polizisten mit Knüppel verprügelt werden, nachdem sie ein paar Steine an ein Herrenkleidungsgeschäft warfen. Jene Frauen demonstrieren für das Frauenstimmrecht, das es damals noch nicht gab. Eines Tages beschloss Amy mit Shirley, ihrer Freundin, auszugehen. Und weil Spicer nichts dagegen hatte, beteiligte sich Amy an nächtlichen Frauenveranstaltungen.
Doch am 28. Juni erschoss Gavrilio Princip in Sarajewo den österreichischen Kronzprinzen und dessen Gattin und wenig später begann der 1. Weltkrieg.
Mir gefallen die Kapitel, die um Spicer drehen weniger als bei den Freunden in Afrika. Es ist ein bisschen öde. Natürlich ist es wichtig zu wissen wie es in seinem Leben vorwärtsgeht, sonst versteht man das Buch schlussendlich nicht. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Kapitel bei dem Ehepaar deutlich kürzer sind als die bei Rüter, deswegen macht es mir auch nichts aus mal ein bisschen aus seiner Perspektive zu lesen.
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