Kapitel 4
Das Kapitel beginnt mit dem Tag nach Kaisers Geburtstag. Die drei Arbeiter fahren in Begleitung von Ada Schnee und deren Ehemann in der Gouverneurskutsche zum Bahnhof. Da die vier Männer einen starken Kater haben, ist Ada ausnahmsweise still. Nur als Heinrich Schnee den Papenburger ein Kopfschmerzmittel anbietet, hält sie einen Vortrag über den afrikanischen Kater, der wesentlich stärker als der europäische sei, weil die "Dehydration des Körpers nach Alkoholgenuss in den Tropen verstärkt werde".
Als die Personen am Bahnhofsplatz ankommen steht eine grosse Menge aus dem Dorf. Anton denkt das es ein Aufstand oder ein Streik wäre. Doch Ada Schnee erklärt ihm, dass es wegen der Lokomotive sei. Die Leute aus dem Dorf wollten nur ein bisschen Geld an den Reisenden verdienen. Die Kutsche muss wegen der Menschenmasse anhalten und die Arbeiter und das Ehepaar muss laufen. Anton sieht, während er zur Lokomotive läuft, das afrikanische Volk. Viele entblösste Frauen und Kinder, die um Kleingeld betteln oder ihn zu gewissen anderen Dingen verführen wollen. Das Ehepaar Schnee verabschiedete sich und die Arbeiter gaben den beiden noch einige Ratschläge und verabschiedeten sich ebenfalls.
Im Zug fielen die Arbeiter in den Schlaf.
Als Anton Rüter wieder aufwacht, fuhren sie durch die Steppe. Er schaut aus dem Fenster und denkt über das nach, was er sieht. Er überlegt sich, was für Qualen die ganzen Arbeiter ertragen mussten, als sie die Brücken und die Bahngleise bauten. Nach einer Weile schläft er aber wieder ein. Tellman, der Nieter, beobachtet als er aufwacht die Tiere Afrikas. Er sah Giraffen, Zebras, Kuhantilopen, Strausse, Schabrackenschakale, Swallahantilopen, Grantsgazellen, Kronenkraniche, Zwergantilopen, Warzenschweine, Geier, Marabus, einen Schreiseeadler, eine Elefantenherde, einen Schwarm Flamingos, Milliarden von Leuchtkäfer und Paviane. Er nimmt sich vor das er seiner Frau bestimmt über all das einen Brief schreiben wird. Er will ihr jedoch all die nackten Weiber und die Gefangenen im Dorf verschweigen. Der Steward ist ein schwarzer, der jedoch perfekt Bayerisch sprechen kann, Mann der die Männer verschiedene Sachen serviert und ihnen die Betten vorberietet. Dem Wendt war es schon fast peinlich, dass ein Mann ihm sein Bett vorbereitet. Er nimmt sich vor, dass er am Tanganikasee ganz selbstständig sein wird. Er fängt damit an, als der Steward ihn fragte ob er nicht noch ein Bier wolle, doch darauf antwortet er: " Lass mal, ich hol's mir schon selbst. Wo hast du's denn versteckt?"
So endet dieses Kapitel. Ich finde es interessant zu wissen wie die drei Männer denken. Während der eine über die Qualen der Menschen nachdenkt, beobachtet der ältere die Tiere und der jüngste, dass er niemanden ausbeuten wird. Obwohl es keine Action gab, war es angenehm zu lesen. Es versetzte mich etwa in die gleiche Stimmung.
Deine Zusammenfassung des 4. Kapitels passt inhaltlich sicher. In meinen Augen ist sie fast ein wenig zu ausführlich. Ich würde dir Empfehlen statt dessen das, was zu im Schlussabsatz mit der unterschiedlichen Geisteshaltung der drei Schiffbauer angetönt hast, noch ein wenig ausführlicher zu überlegen.
AntwortenLöschenSo weit, so gut. Ich sehe aber ein Problem darin, dass du mit deinem Lesetagebuch nach 4 Wochen erst beim 4. Kapitel angelangt bist. In meinen Augen solltest du 'einen Zahn zulegen', um einmal eine Sprichwort aus dem 1. Weltkrieg zu verwenden.