17.5

Siebenhundert seekranke Soldaten


Wir befinden uns wieder am Tanganikasee. Da Rüter und Wendt Hilfe benötigten, arbeitet Tellmann wieder mit ihnen. Es ist genau gleich wie früher, ausser, dass Tellmann immer noch kein Wort von sich gibt. Eigentlich sollte die Jungfernfahrt der Götzen im Januar stattfinden, doch wegen den ganzen Diebstählen, findet sie erst im Juni statt. Ausserdem sieht man im Buch eine Skizze der Götzen die von einem Sergeant, der an der Küste Albertvilles wache hielt gezeichnet wurde. Er schreibt in seinem Rapport ehrfürchtig vom Schiff. Doch in Wahrheit, war die Fahrt alles andere als ein Erfolg. Auf dem Schiff befanden sich 700 Askari und Rüter und seine Freunde und der Gouvarneur Schnee und ein paar hohe Militärs. Ich kann mir vorstellen, das es sicher keine Freude für die Askari war, zusammengequetscht in den dunklen Zwischendecks zu sitzen und dass auch noch zwischen "Erbrochenen und Exkrementen". Die drei Freunde mussten während der Fahrt mehrmals die Steuerung reparieren. Doch schliesslich kommen mehr oder weniger alle, lebend am Ufer an.
Nach der Fahrt schreibt Von Zimmer einen Rapport an Schnee, in dem er alle Mängel der Götzen beschreibt. Es sind insgesamt 11.


Es ist wieder mal eines der "dreckigen" Kapitel. Es ist nicht unbedingt angenehm dies zu lesen, aber interessant auf jeden Fall. Ausserdem finde ich ironisch, dass Rüter die Götzen am Anfang als bestes Schiff Afrikas bauen wollte, und er es gegen das Ende kaum fertig baut. Wenn man schaut, ist die mickrige Wissmann, die er anfangs bemitleidete, sogar in einem besseren Zustand.

1 Kommentar:

  1. Ok, du kommst vorwärts mit dem Schreiben. Ich rate dir aber bald einmal zum Abschluss zu kommen, da ja noch ein weiteres Buch auf dich wartet.

    Inhaltlich arbeitest du sauber. Allerdings könnte man aus dem Text noch einiges herausholen oder sich zu Recherchen inspirieren lassen. Ich rate dir auf jeden Fall noch zu einem Rückblick auf das Buch, in dem du die Ebene der Zusammenfassung und des 'Gefällt mir (nicht)' verlässt.

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